Geschichtliches über den Bayerischen Wald
Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge, welches im östlichen Teil Bayerns zu finden ist. Der Bayerische Wald geht an der Grenze zu Tscheschien in den Böhmerwald über, so wie an der Grenze zu Österreich wird er zu dem Mühlviertel Österreichs. Früher hatte das ganze Waldgebiet eine einzige Bezeichnung, und zwar der „Woid“. Erst ab dem 19. Jahrhundert wurde dieses besondere Waldgebiet auf die drei Länder aufgeteilt, und somit auch umbenannt. Auch wenn das Gebiet zur Zeit als getrennt angesehen wird, werden die Bewohner des Böhmerwaldes als Deutsche angesehen. Daher kann man nicht behaupten, dass die Waldregion ethnisch sei. Das heisst, sie gehört weder den Deutschen, noch den Tschechen, noch den Österreicher und wird daher heute noch als ein Ganzes betrachtet.
In dem Mittelalter wurde der bayerische Teil des Waldes besiedelt, Man spricht davon, dass dieses Gebiet durch die Donauklöster besiedelt wurde. Mit der Zeit erstreckten sie sich bis in den Bömerwald. Ein grosser Teild des Bayerischen Waldes befand sich in dieser Zeit im Besitz Passaus. Erst nach ende des 13. Jahrhundert ist es den Bayern gelungen, das Gebiet von Passau zu lösen.