Burgruine Weißenstein

Die Burgruine Weißenstein befindet sich im Bayerischen Wald in der Ortschaft Weißenstein auf einem Quarzfelsen des Pfahls. Der Burgberg auf dem sich die Ruine befindet erreicht eine Höhe von 758 m.

Die Burg stammt aus der Zeit des Grafen von Bogen um 1100. 1468 wurde Burg Weißenstein eingenommen und niedergebrannt, aber von den Degenberger wieder aufgebaut und als Wohnsitz genutzt. 1633 wurde die Burg erneut im Zuge des Dreißigjährigen Krieges verwüstet und 1742 wurde die endgültig zerstört. Die Burg verfiel seitdem, aber Wohnungen und Wirtschaftsgebäude wurden wiederhergestellt und ein Getreidespeicher angebaut. Das war im Jahre 1762.

Die Ruine liegt von den anderen Anlagen leicht getrennt, und lässt sich vorallem noch an dem Mauerwerk und dem quadratischen Bergfried gut erkennen. Seit 1966 ist die Burgruine Weißenstein im Besitz der Stadt Regen und komplett saniert worde, so dass sie seit 1995 für Besucher zugänglich ist. In den Gebäuden befindet sich seit 1985 ein Museum über den Dichter Siegfried von Venesack, der dort selber ab 1918 wohnte. Außerdem ausgestellt werden sakrale Kunst, Geräte zur Flachs- und Leinenproduktion und eine große Schnupftabaksammlung.

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