Im Bayerischen Wald haben vor sehr langer Zeit zwei keltische Stämme gewohnt, und zwar die Helveter und die Bojer, denen dann germanische Stämme folgten. Laut älteren Dokumenten sind die Bojer schon ausgewandert, als die germanischen Stämme in die Region des Bayerischen Waldes eingetreten sind. Mehrere germanische Stämme sind nach Süden ausgewandert, aber man kann nicht genau sagen, warum das passiert ist. Der Stamm, der sich im Bayerischen Wald entwickelt hat und als Vorfahren für die heutigen Bewohner des Gebietes steht, ist der bayerische Stamm. Die Region des Bayerischen Waldes hat im Laufe der Geschichte sehr viele Namen gehabt, der erste war -Baiahaima-, der „Heimat der Bojer“ bedeutet und der dann von mehreren Benennungen abgelöst wurde, bis die heutige Benennung, im 19. Jahrhundert, festgelegt wurde. Die Einsiedlung der Bayern in dieser Gegend begann mit der Gründung von Donauklöstern. Die Klöster bauten Siedlungen im Gebiet des Bayerischen Waldes und verbreiteten ihren Einfluss in der Region. 1010 wurde ein Teil des Bayerischen Waldes von Passau erobert, wobei sich Passau später von dem Herzogtum Bayern trennte, bis es dann später wieder zu Bayern zurück kam.