Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Wellnessurlaub im Bayerischen Wald

Dienstag, 14. Dezember 2010

Der Bayerische Wald ist ein Urlaubsparadies, wenn man dem gewohnten Alltagsstress entkommen und mit der Natur wieder eins werden möchte. Mit seiner einzigartigen Landschaft sowie den zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise dem Nationalpark, bietet der Bayerische Wald zu jeder Jahreszeit Freizeitspaß für die ganze Familie. Nicht nur für Urlauber, die sich beim Wandern oder Skifahren vergnügen wollen, sondern auch für einen entspannten Wellnessurlaub bietet sich der Bayerische Wald ideal an. Zahlreiche Wellnesshotels garantieren dabei Entspannung und Erholung pur, mitten in der schönsten bayerischen Landschaft. Bei gutem und bei schlechtem Wetter kann man hier neben Spaziergängen und Wandertouren ein exklusives Wellnessangebot genießen.Von wohltuenden Massagen über Ayurveda bis hin zum kompletten body-check-up ist hier alles geboten.

Die Wellnesshotels und Sporthotels im Bayerischen Wald sind bestens ausgestattet mit Fitnessraum, einem Fitnesstrainer und liegen direkt an Sportanlagen, wie z.B. Hochseilgärten, Tennisplätze, Reitplätze. Somit bieten sie eine ideale Mischung aus Wellnessprogramm und Sportprogramm. Der perfekte Ausklang für Körper und Geist.

Natürlich kann man im Bayerischen Wald auch seinen Gaumen verwöhnen mit einem großen Angebot an traditionellen Köstlichkeiten aus der Region. Die Küche ist im Allgemeinen regional behaftet, findet jedoch sehr kreative Ansätze in der internationalen Küche. An vielen Adressen findet man eine breite Auswahl an kulinarischen Genüssen, ob bodenständige Brotzeit oder regionale Spezialitäten der besonderen Art. Oftmals bietet bereits die Unterkunft Gaumenfreuden pur. Für eine attraktive Abwechslung am Abend sorgen die beliebten bayerischen Casinos. Vergnügen und Abwechslung ist garantiert in einem der schönsten Urlaubsregionen Deutschlands.

Pilze im Bayerischen Wald

Mittwoch, 03. November 2010

Es war September und es standen uns noch zwei Wochen Urlaub für den Rest des Jahres zur Verfügung. Eine Woche war für die Tage zwischen den Jahren reserviert und wir fragten uns, was wir mit der anderen Woche anfangen sollten. Meine Frau und ich entschlossen uns deshalb, einmal in eine abgeschiedenere Gegend zu fahren, da wir in diesem Jahr schon satt Sonne und Strand hatten. Wir meinten, ein deutsches Mittelgebirge wäre doch einmal eine nette Abwechslung. So mieteten wir uns in ein kleines nettes Ferienappartement im bayerischen Wald im Örtchen Bodenmais ein. Wir wollten nichts Großartiges unternehmen, nur etwas Erholung finden. So zogen wir uns festes Schuhwerk und lockere aber geschlossene Kleidung an, es sollte ja Zecken in den Wäldern geben. Nach dem ersten Frühstück fuhren wir mit dem Auto auf gut Glück ortsauswärts und parkten auf einem kleinen Rastplatz. Wir beschlossen, nur den aus gewiesenen Wanderwegen zu folgen und hatten sogar eine Karte und einen Kompass dabei. Die Gegend war gebirgig und von Bächen durchzogen, aber doch nicht unwegsam. Es wuchsen Blaubeerbüsche am Wegesrand, also musste es weiter im Wald noch mehr davon geben. Und so war es auch. Wir fanden an diesen sogar noch einige verspätete Heidelbeeren. Aber was war denn das ? Täuschte ich mich oder lugte da nicht ein brauner Hut aus dem Blaubeergebüsch hervor. In der Tat war es ein Maronenröhrling. Wo einer steht, gibt es erfahrungsgemäß auch noch mehr davon. Wir fanden dann tatsächlich noch einen ganzen Trupp dieser Pilze. Da wir jedoch kein Behältnis für den Transport dabei hatten, ließen wir sie stehen und beschlossen am folgenden Tag wiederzukommen.

Im Gasthof nahe unseres Appartements, wo wir unser Abendessen einnahmen, fragten wir, ob es denn Pilze in der Gegend gäbe. Freilich, sagte man uns, gäbe es hier Schwammerln. Nur wisse man nichts Genaues.

Anderen Tags nahmen wir einen Korb mit und holten uns die Maronen. Wir sammelten nur die besten und festen Exemplare. Um sie direkt in der freien Natur zu putzen, setzten wir uns an einen Bach und ließen während des Putzens der Pilze unsere Füße im klaren Wasser baumeln.

Nun hatte uns das Jagdfieber gepackt. Ob wohl noch weitere Pilze zu finden waren ? Nachdem wir 20 Minuten erfolglos umher gepirscht waren, leuchtete etwas Gelbes aus einer hangaufwärts gelegenen Moosfläche. Das könnten, nein das mussten …. ja es waren Pfifferlige. Welch eine Freude. Und es waren nicht wenige. Das darauf folgende Putzen der Pfifferlinge war zwar mühsamer als das Putzen der Maronen, aber die Freude über den Fund entschädigte uns vollkommen dafür. Unser Korb war zur Hälfte gefüllt. Wir gaben an diesem Abend kein Geld für Essen im Gasthof aus, sondern bereiteten uns ein leckeres Pilzgericht auf dem kleinen E-Herd im Appartement.

In den folgenden Tagen gingen wir noch zwei mal in den Wald und fanden wieder gut Pfifferlinge und Maronen und sogar zwei prächtige Steinpilze.