Die höchste Erhebung im Bayerischen Wald ist der Große Arber. Hier erhebt sich die Mittelgebirgslandschaft bis auf 1455 Meter Höhe, was den Großen Arber zum höchsten Berg Niederbayerns macht.
Teile des Berges befinden sich im Regierungsbezirk Oberpfalz, was ihn auch zur höchsten Erhebung dieser bayerischen Region macht.
Als einziger Berg hier erreicht der Arber übrigens die Baumgrenze, Folge ist sein recht auffälliger waldfreier Gipfelbereich.
Der Große Arber liegt dicht an der bayerisch-böhmischen Grenze, wodurch der Gipfel im Kalten Krieg zu strategischer Bedeutung kam. Mit zwei markanten Radarkuppeln wird bis heute der Flugverkehr durch die NATO im ehemaligen Ostblock überwacht. Naturschutzorganisationen protestierten in den 80er Jahren massiv gegen die Errichtung dieser Anlagen, konnten sie jedoch nicht verhindern.
Trotz dieser optischen Beeinträchtigungen ist der Große Arber sommers wie winters ein beliebter Ausflugsgipfel mit phantastischer Rundumsicht.
Im Sommer eignet sich das „ArberLand“ vor allem zum Wandern und Radfahren. Sehr schöne Wanderwege führen von der Talstation der Gondelbahn oder vom Talort Bayerisch Eisenstein zum Gipfel. Von der Talstation erreicht man den Gipfel so zum Beispiel in 1,5 bis 2 Stunden. Andere Wege führen vorbei an den Rißlochwasserfällen oder am Großen Arbersee – allesamt sehenswerte Stationen auf einer Wanderung rund um den Großen Arber.
Inzwischen ist der Arber auch eine beliebte Wintersportregion. Mehrere Skipisten und Skilifte sorgen für Abwechslung bei der Abfahrt und für Komfort beim Wintersport im Bayerischen Wald. Die Skisaison dauert hier meistens bis Anfang April, aber auch wer nicht so sportlich ist und einfach nur die Winterlandschaft genießen will, ist am Arber richtig. Die Gondelbahn und die Gastronomie am Gipfel sind auch bei Nicht-Skifahrern beliebte Einrichtungen bei einer Winterwanderung am Arbergipfel.
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Der Große Arber
Mittwoch, 30. März 2011Schloss Wiesent im Bayrischen Wald
Montag, 20. September 2010Der Ort Wiesent liegt am Fusse des Bayrischen Waldes. Das Schloss Wiesent ist der absolute Mittelpunkt von Wiesent. Es wurde 1695 durch den Grafen Max Rudolf Thimon von Lintelo erbaut. Danach folgten zahlreiche Besitzerwechsel. Leider wurde 1971 und 1973 das sogenannte Langhaus der Kirche Maria Himmelfahrt abgerissen. Ein klotziger Neubau ersetzt nun die Kirche aus dem Jahre 1707. Diese Bausünde ist nun nicht mehr rückgängig zu machen, aber das Schloss ist trotzdessen sehr sehenswert. Zudem kann man sich auf zahlreichen Fotos noch einen Eindruck verschaffen über den ursprünglichen Zustand des Schlosses Wiesent.
Heutzutage ist die Anlage natürlich für Besucher zugänglich. Es finden zahlreiche Veranstaltungen im Gebäude statt. Diese reichen von unterschiedlichen Ausstellungen bis hin zu Mal- und Zeichenkurse. Aber es lohnt sich auch schon einfach ein Besuch um das Schloss mit dem Hudetz-Museum zu besichtigen. Es ist für Besucher jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr geöffnet. Führungen können nach vereinbart werden.