Archiv für die Kategorie ‘Tourismus’

Burgruine Weißenstein

Montag, 22. Juni 2009

Die Burgruine Weißenstein befindet sich im Bayerischen Wald in der Ortschaft Weißenstein auf einem Quarzfelsen des Pfahls. Der Burgberg auf dem sich die Ruine befindet erreicht eine Höhe von 758 m.

Die Burg stammt aus der Zeit des Grafen von Bogen um 1100. 1468 wurde Burg Weißenstein eingenommen und niedergebrannt, aber von den Degenberger wieder aufgebaut und als Wohnsitz genutzt. 1633 wurde die Burg erneut im Zuge des Dreißigjährigen Krieges verwüstet und 1742 wurde die endgültig zerstört. Die Burg verfiel seitdem, aber Wohnungen und Wirtschaftsgebäude wurden wiederhergestellt und ein Getreidespeicher angebaut. Das war im Jahre 1762.

Die Ruine liegt von den anderen Anlagen leicht getrennt, und lässt sich vorallem noch an dem Mauerwerk und dem quadratischen Bergfried gut erkennen. Seit 1966 ist die Burgruine Weißenstein im Besitz der Stadt Regen und komplett saniert worde, so dass sie seit 1995 für Besucher zugänglich ist. In den Gebäuden befindet sich seit 1985 ein Museum über den Dichter Siegfried von Venesack, der dort selber ab 1918 wohnte. Außerdem ausgestellt werden sakrale Kunst, Geräte zur Flachs- und Leinenproduktion und eine große Schnupftabaksammlung.

Martinskirche in Landshut

Montag, 10. Dezember 2007

Der Bayerische Wald, der häufig auch Bayrischer Wald oder Bayerwald genannt wird, ist ein Mittelgebirge in Ostbayern. Er erstreckt sich über Teile von Niederbayern und der Oberpfalz. In dieser Region befinden sich einige der schönsten und seheneswertesten Bauwerke Deutschlands. Wenn man die Region des Bayerischen Waldes besucht, sollte man unbedingt auch den Stadt Landshut besichtigen. Landshut befindet sich in Niederbayern, und ist eine kreisfreie Stadt. In Landshut befindet sich einer der wichtigsten und ältesten kirchlichen Baumeisterwerke Niederbayerns, nähmlich die Martinskirche. Die Kirche wurde ursprünglich auf den Name Stadtpfarr- und Kollegiatstiftskirche St. Martin und Kastulus getauft, aber man sagt heutzutage meistens nur Martinskirche. Die Bauarbeiten an der Kirche wurden im Jahr 1385 unter der Aufsicht des bekannten Baumeisters Hans Krumenauer errichtet. Die Bauarbeiten an der Kirche haben 115 Jahren gedauert, das Meisterwerk wurde erst im Jahr 1500 fertiggestellt. Die Kirche enthält Hoch- und Spätgotische Elemente. Diese verbinden sich in der Arhitektur des Bauwerkes auf eine harmonische Art und Weise. Archäologische Funde aus den 80er Jahren haben erwiesen, dass auf dem Platz der heutigen Martinskirche eine andere Kirche gestanden hat. Es wurde festgestellt, dass diese Kirche während des großen Brandes, welcher die Stadt zerstört hatte niedergebrannt ist. Es handelte sich um eine dreischiffige, spätromanische Basilika, zu welcher auch eine freistehender Glockenturm, so wie eine angebaute Kapelle gehörte.