Der Bayerische Wald, der häufig auch Bayrischer Wald oder Bayerwald genannt wird, ist ein Mittelgebirge in Ostbayern. Er erstreckt sich über Teile von Niederbayern und der Oberpfalz. In dieser Region befinden sich einige der schönsten und seheneswertesten Bauwerke Deutschlands. Wenn man die Region des Bayerischen Waldes besucht, sollte man unbedingt auch den Stadt Landshut besichtigen. Landshut befindet sich in Niederbayern, und ist eine kreisfreie Stadt. In Landshut befindet sich einer der wichtigsten und ältesten kirchlichen Baumeisterwerke Niederbayerns, nähmlich die Martinskirche. Die Kirche wurde ursprünglich auf den Name Stadtpfarr- und Kollegiatstiftskirche St. Martin und Kastulus getauft, aber man sagt heutzutage meistens nur Martinskirche. Die Bauarbeiten an der Kirche wurden im Jahr 1385 unter der Aufsicht des bekannten Baumeisters Hans Krumenauer errichtet. Die Bauarbeiten an der Kirche haben 115 Jahren gedauert, das Meisterwerk wurde erst im Jahr 1500 fertiggestellt. Die Kirche enthält Hoch- und Spätgotische Elemente. Diese verbinden sich in der Arhitektur des Bauwerkes auf eine harmonische Art und Weise. Archäologische Funde aus den 80er Jahren haben erwiesen, dass auf dem Platz der heutigen Martinskirche eine andere Kirche gestanden hat. Es wurde festgestellt, dass diese Kirche während des großen Brandes, welcher die Stadt zerstört hatte niedergebrannt ist. Es handelte sich um eine dreischiffige, spätromanische Basilika, zu welcher auch eine freistehender Glockenturm, so wie eine angebaute Kapelle gehörte.
Archiv für Dezember 2007
Martinskirche in Landshut
Montag, 10. Dezember 2007Besiedlung des Bayerischen Walds
Samstag, 08. Dezember 2007Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge, das sich in der Ost bayerischen Region befindet. Der Bayerische Wald auch als Bayerwald bekannt greift in drei Länder ein: in Deutschland, in Tschechien und in Oberösterreich. Der Begriff Bayerischer Wald wurde erst im 19. Jahrhundert geprägt. Vorher war diese Waldregion als, einfach, der Woid bekannt. Sein Name ist schon in dem ältesten überlieferten Schriftquellen aufgetaucht. Schon große historische Persönlichkeiten wie Aristoteles und Cäsar kannten diese Region. Kriege fanden jahrhundertelang in den Bayerischen Wäldern statt. Die Römer führten viele Kriege in dieser Waldregion, aber nach Jahrzehnten gelang es ihnen einige Regionen dieser Wälder in ihre Macht zu reißen. Das hat dazu geführt, dass viele germanischen Stämme zusammen mit den Markomannen ausgewandert sind. Diese Wälder waren schon am Anfang des 6. Jahrhunderts von keltischen Stämmen bewohnt. Neuere Funde deuten auf noch früher Anwesenheit germanischer Stämme, bis nach dem Abzug der Römer hin. Seit dem ersten Viertel des 6. Jahrhunderts siedelten sich die Vorfahren der heutigen bayerischen Bevölkerung zwischen der Enns und Lech an.