Archiv für Dezember 2007

Geschichtliches über den Bayerischen Wald

Samstag, 08. Dezember 2007

Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge, welches im östlichen Teil Bayerns zu finden ist. Der Bayerische Wald geht an der Grenze zu Tscheschien in den Böhmerwald über, so wie an der Grenze zu Österreich wird er zu dem Mühlviertel Österreichs. Früher hatte das ganze Waldgebiet eine einzige Bezeichnung, und zwar der „Woid“. Erst ab dem 19. Jahrhundert wurde dieses besondere Waldgebiet auf die drei Länder aufgeteilt, und somit auch umbenannt. Auch wenn das Gebiet zur Zeit als getrennt angesehen wird, werden die Bewohner des Böhmerwaldes als Deutsche angesehen. Daher kann man nicht behaupten, dass die Waldregion ethnisch sei. Das heisst, sie gehört weder den Deutschen, noch den Tschechen, noch den Österreicher und wird daher heute noch als ein Ganzes betrachtet.
In dem Mittelalter wurde der bayerische Teil des Waldes besiedelt, Man spricht davon, dass dieses Gebiet durch die Donauklöster besiedelt wurde. Mit der Zeit erstreckten sie sich bis in den Bömerwald. Ein grosser Teild des Bayerischen Waldes befand sich in dieser Zeit im Besitz Passaus. Erst nach ende des 13. Jahrhundert ist es den Bayern gelungen, das Gebiet von Passau zu lösen.

Freilichtmuseum „Museumsdorf Bayerischer Wald“

Samstag, 08. Dezember 2007

Zu einer begehrten Sehenswürdigkeiten des Bayerischen Waldes zählt das Freilichtmuseum. Das Freilichtmuseum ist für die besonderen Bauten und Gegenstände, die es in sich vereint, über regionale Grenzen hinaus bekannt und beliebt geworden. Die Häuser aus der Vergangenheit sind heute noch sehr gut erhalten und versetzen die Besucher in eine längst vergengene Zeit zurück. Die Architektur der Häuser ist von Epoche zu Epoche, von Region zu Region unterschiedlich. Und das ist auch der Grund weshalb das Museum so sehenwert ist. Das ethnologische Freilichtmuseum „Museumsdorf Bayerischer Wald“ bringt seine Besucher zurück in die Lebensweise der damaligen Bevölkerung. Es ist eines der grössten Freilichtmuseen Europas. Die Einrichtungen, mit kleinen Ausnahmen, sind unverändert geblieben. Das Museum enthählt über 150 Exponate aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Man kann Bauernhäuser, Kapellen, Mühlen und Dorfschulen besichtigen. Mit der Zeit wurden immer mehr Gebäude aus der Umgebung in das Museum transferiert, so dass es eine besondere Vielfalt an Häusern aus allen Ecken des Bayerischen Waldes besitzt. Ausserdem bietet das Museum auch eine beeindruckende volkskundliche Sammlung an. Diese enthält verschiedene Möbel- und Schmuckstücke, Kleider usw..