Der Bayerische Wald, auch Bayerwald genannt, ist ein Mittelgebirge in Ostbayern. An der Grenze zu Tscheschien schliesst der Böhmerwald an und zu Oberösterreich grenzt er an den Sauwald und das Mühlvirtel. Der hintere Wald der zwischen Regen und böhmischer Grenze liegt, galt früher als Teil des Böhmenwalds, und nur der Vordere Wald, zwischen Donau und Regen, galt als Bayerischer Wald. Wegen seiner schönen Landschaften, den vielen Wanderwegen und Skigebieten ist er sehr vom Tourismus geprägt. Der Bayerische Wald ist aber auch für die interessante Glasbläserkunst und der Station Wettzel bekannt. Zusammen mit dem Böhmerwald, dem Oberpfälzer Wald, Neuburger Wald und Sauwald bildet der Bayerische Wald das größte Waldgebiet Europas und den größten Naturraum Niederbayerns. Im Vorderen Wald sind der Breitenauriegel mit 1.114 m und der Einödriegel die höchsten Gipfelregionen, während im hinteren Teil des Bayerischen Walds die Gipfel deutlich höher sind. Der Große Arber ist zum Beispiel 1.456 m hoch. Insbesondere in dem hinteren Bayerischen Wald gibt es zahlreiche Seen wie den Arbersee, Kleiner See oder Rachelsee. Obwohl im Bayerischen Wald die Niederschlagsmenge sehr schnell hoch gehen kann, sind die Werte deutlich geringer als in anderen Regionen, wie zum Beispiel im Schwarzwald. Außerdem ist die Luft trocken und in den Höhenlagen ist es das ganze Jahr über recht kühl .
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